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Karte

Karte 10: GPS Track des 8. Tages, Rostock bis Rügen(OpenStreetMap CC-by-SA 2.0)

Typische Situation: Ende des Radweg

Piraten - unter "Kontrolle" auf der B105 kurz vor Stralsund

auf dem Rügen-Damm, links die neue Brücke

Allee auf Rügen zwischen Garz und Putbus

Nord-D-Tour 2012

Tag 8, Rostock bis Rügen

Ich hatte mich umsonst beeilt und musste eine ganze Weile vor dem Hotel auf Norbert warten. Dabei erregte mein Trike die Aufmerksamkeit eines LKW-Fahrers, der gerade das Hotel belieferte. Er stellte die üblichen Fragen zum Liegerad wie: ist das wirklich bequemer, ist das nicht zu gefährlich, usw.?

Sandpisten

Von Rostock aus wollten auf der kürzesten Strecke zum Ostsee- Fernradweg D2 bei Graal-Müritz fahren, aber wir "verirrten" uns bereits in Rostock auf die B105. Ab Rövershagen dann der Versuch auf Forstwegen durch die Rostocker Heide zu fahren. Bereits nach ein paar hundert Metern mussten wir umdrehen weil Norbert im Sand stecken blieb. Ich hatte allerdings wie bereits am 4. Tag keine Probleme mit meinem Trike.

Frustrierender Ostsee- Radweg D2

Wir entschieden uns umzudrehen und auf kürzestem Wege über Hinrichshagen zum D2 zu fahren. Der D2 erwies sich aber ebenfalls als sandiger Waldweg, so dass wir ihn nach etwa 4 km wieder verließen. In Graal-Müritz war es nicht möglich wieder auf den D2 zu finden. Alle Wege in Richtung Küste waren gesperrt. Etwa 2 km weiter trafen wir endlich auf den D2, der hier direkt an der Küste verläuft. Das Fahren auf dem D2 war eine Qual. Der Weg war relativ eng und es waren viele Radfahrer und Fußgänger unterwegs.

Während einer Mittagspause in Dierhagen stellten wir fest, dass wir für die 43 km seit Rostock 4 ½ Std. benötigt hatten. Das Weiterfahren auf dem D2 würde uns zu viel Zeit kosten, so dass wir uns entschieden auf kürzestem Weg in Richtung Stralsund zu fahren.

<ZITAT AN>Im Vorhof zur Hölle<ZITAT AUS>

Bis Ribnitz-Damgarten war das Fahren erträglich, aber danach blieb uns keine andere Wahl wie auf der B105 zu fahren. Um es mit Norberts Worten zu sagen: Das Fahren auf einer "B" ist wie der Vorhof zur Hölle. Hinzu kam die Hitze, welche sich auf der schattenlosen Straße staute. Für die über 40 km auf der B105 bis Stralsund benötigten wir etwas mehr als 2 Stunden, was einem nie dagewesenen Schnitt von fast 20 km/h entsprach.

In Stralsund hatten wir leider keine Zeit für eine Tour durch die Altstadt. Wir mussten uns den kürzesten Weg zum Rügen-Damm suchen. Auf dem Rügen-Damm führt ein etwa 2,5 km langer Schnur-geradeaus führender Radweg bis auf Rügen.

Auf Rügen dann über Gustow, Poseritz, Garz nach Putbus. Auf dem letzten Teilstück bekamen wir den ersten Eindruck von den legendären Rügener Alleen. Es war wie eine Fahrt durch einen grünen Tunnel (siehe Hintergrundbild). In Putbus vom Circus aus, dem kreisförmigen Zentrum von Putbus durch die Kastanienallee zu unserem Hotel in Wreechen.

"Luxus"-Unterkunft

Das am Vorabend kurzfristig gebuchte 4-Sterne Hotel Wreecher-Hof war eine echte Belohnung für die Strapazen des Tages. Das Hotel besteht aus einzeln stehenden reetgedeckten Häusern in einer absolut ruhigen Park-ähnlichen Landschaft. Der für uns günstige Preis wurde an der Rezeption damit erklärt, dass der Swimmingpool zur Zeit renoviert wird. Ich habe sofort nach der Ankunft die Sauna benutzen können. Weil uns das Hotel so gut gefiel, verlängerten wir die Reservierung gleich auf 3 Tage. Am Abend testeten wir das Restaurant. Die Preise waren "normal", aber die Portionen waren für den Hunger eines Radfahrers zu klein .

abgezockt

Beim Check-In mussten wir eine Art "Rügen-Maut" bezahlen (4,50€). Angeblich sollte es gegen Vorlage dieser "Gästekarte" kostenfreie oder ermäßigte Leistungen geben - aber wo? Effektiv ist es eine Abzocke der umweltschonenden Radfahrer ...

Fazit des 8. Tages

Wir waren 132 km und 9 ½ Stunden lang unterwegs. Nach Abzug der Pausen ergibt sich ein Schnitt von 15,5 km/h.


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