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Bike Touren

Pico del Teide Extrem

Teno Gebirge und Masca

Panorafoto vom Gran Gala
Bild 1: Panoramablick vom Cruz de Gala (ca. 1350 m hoch) nach Gomera und über das Teno Gebirge nach La Palma (rechts am Horizont). Links, der tiefe Einschnitt ist die Masca Schlucht, in der Mitte ist die Straße von Masca hinauf zum Tabaiba Paß zu erkennen und rechts liegt Las Portelas, von wo aus die Straße hinunter nach Buena Vista del Norte führt.

Die Umrundung des Cruz de Gala, von Santiago del Teide nach Masca, über den Tabaiba Paß, El Portelas und Erjos zurück.

Etwa 24 km und 800 Höhenmeter.

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in Santiago del Teide

Bild 2: Blick vom Startpunkt der Tour in Santiago del Teide zur Straße hinauf in Richtung Masca.

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Blick nach Masca

Bild 3: Blick von der Paßhöhe bei Araza (von Santiago del Teide aus kommend) hinunter nach Masca

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Blick zurück

Bild 4: Blick zurück zur Paßhöhe.

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in Masca

Bild 5: In Masca, Blick zum Cruz de Gilda (oben links)

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Blick zurück

Bild 6: Blick zurück nach Masca

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Blick zum Tabaiba

Bild 7: Blick zurück zum Tabaiba Paß (rechts) und nach Las Portelas (unten)

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Vorbemerkungen

Ich war die Masca-Tour bereits 2003 zum ersten Mal gefahren. Ich hatte sie als sehr anstrengend in Erinnerung. Deshalb wollte ich dieses Mal die "bequemere" Variante über den Lorbeerweg von Las Portelas nach Erjos probieren. Heute weiß ich, dass es auch die landschaftlich schönere Strecke ist. ;-)


Das Bild 1 gibt einen Eindruck zu den Höhenverhältnissen dieser Tour. Der Startpunkt Santiago del Teide liegt etwa 400 m tiefer im Rücken. Masca muss man sich 750 m tiefer links unterhalb des im Bild sichtbaren Berges vorstellen. Die links im Bild sichtbare Straße führt vom Masca hinauf zum Cruz de Gilda (780 m) und dann weiter zum Tabaiba Paß (nicht sichtbar, etwa unterhalb der Wolke in Bildmitte).

Rechts im Bild liegt El Palmar, die Straße führt weiter hinunter nach Buenavista del Norte.


Tourenbeschreibung

Als Start der Tour wählte ich Santiago del Teide. Hier kann man sich gut mit dem für die Tour notwendigsten versorgen, sowie das Auto problemlos abstellen, bzw. mit dem Linienbus anreisen. Im (Bild 2) ist das erste Teilstück der Tour zu sehen. Die etwa 100 Höhenmeter sind ein kleiner Vorgeschmack. Oben am Paß angekommen kann man das erste Mal hinunter nach Masca schauen (Bild 3).

Ab jetzt geht es in Serpentinen über 400 m tief hinunter. Auf Grund der scharfen und unübersichtlichen Kurven sollte man das Bike nicht zu schnell werden lassen. Bild 4 zeigt einen Blick zurück. Als Biker hat man auf dieser Strecke den Vorteil fast überall anhalten zu können und die Ausblicke so richtig zu genießen.

In Masca angekommen irritiert einem erst einmal das Gedrängel der Autotouristen um die wenigen Parkplätze. In Masca selbst gibt es nur Fußwege (Bild 5) mit vielen Touristen, so dass man das Bike besser schiebt, falls man in einem der vielen Restaurants einkehren will. Wenn ich jetzt nicht den größten Teil meiner Bike Tour noch vor mir gehabt hätte, dann wäre ich sicher durch den Barranco de Masca (eine sehenswerte Schlucht) hinunter zum Playa de Masca gewandert.

Weiter geht es. Erst einmal 250 schweißtreibende Höhenmeter hinauf zum Aussichtspunkt Cruz de Gilda . Aber schon vorher eröffnen sich schöne Ausblicke zurück nach Masca (Bild 6). Hier bittet sich ein Restaurant für eine Rast an. Auf der weiteren Strecke hat man ständig Aussicht durch tiefe Schluchten zum Meer sowie hinüber nach Gomera und Las Palmas - sofern es die Wolken zulassen.

Bis zum Tabaiba Paß wird die Kondition noch einmal richtig gefordert (es ist das anstrengenste Stück dieser Tour). Oben am Tabaiba Paß kann man die Kämpfe der Autotouristen um die wenigen Parkplätze belächeln. Der Wind bläst hier meistens so kräftig, dass das Ausfalten der Karte zum Abenteuer wird. Von hier aus hat man einen guten Überblick über den weiteren Verlauf der Tour. Hier sollte man schon einmal den Abzweig des Weges nach Erjos in Las Portelas suchen (bei einem dunkelrotem Restaurant), um später nicht daran vorbei zu fahren.

Auf der jetzt folgenden Strecke vom Tabaiba Paß nach Las Portelas hinunter kann man das Bike gemütlich rollen lassen. Streß bereitete mir nur ein Tourist mit seinem Mietwagen der meinte, dass er mich trotz meiner hohen Geschwindigkeit unbedingt überholen müsse, um dann vor nächsten Kurve eine panikartige Vollbremsung zu vollführen.

Wenn man durch Las Portelas schon fast ganz durch ist, geht es rechts neben der Straße auf einem breiten Weg in Richtung Erjos. Dieser Weg steigt zunächst nur leicht an. Man hat eine wunderbare Aussicht zurück zum Tabaiba Paß (Bild 7), auf das gegenüberliegende Teno Gebirge, El Palmar und hinunter bis Buenavista del Norte.

Auf diesem Teilstück hatte ich eine Begegnung mit dem "Bike-Jägern". Ich kann diese Strecke trotzdem uneingeschränkt weiter empfehlen. Sie führt in weiten Bögen mit erträglichen Steigungen durch die kühle Lorbeerbaum-Allee (siehe Bild 7 der Nov. 2005 Tour) bis nach Erjos. Da es auch eine beliebte Wanderstrecke ist, sollte man entsprechend rücksichtsvoll fahren, auch wenn es schwer verständlich ist, warum einige "Wanderer" fast die gesamte Strecke mit dem Auto fahren.

Von Erjos aus muss man etwa 100 Höhenmeter auf der Straße hinauf in Richtung Santiago del Teide, bevor man dann kurz hinter Fleitas am Abzweig zum Grand Gala den höchsten Punkt der Tour erreicht (oberhalb von Valle de Arriba).

Von hier aus kann man dann das Bike bis zum Ausgangspunkt der Tour einfach rollen lassen, und das meistens mit hoher Geschwindigkeit.


Fazit

Die Tour ist nicht nur eine umweltfreundliche Alternative für den Besuch von Masca. Wie so oft, auch hier kann man mit Bike die Landschaft viel intensiver erleben. Den motorisierten Touristen bleiben die schönsten Blickwinkel verborgen.

Etwa 2/3 der Tour führt auf Straßenbelag, der Rest auf relativ guten Forstwegen. Eigentlich stellt sie keine besonders hohen Ansprüche an das Bike, wenn nicht die extrem steile Abfahrt hinunter nach Masca wäre. Hier sind gute Bremsen und eine vorausschauende Fahrweise eine Lebensversicherung! Siehe hierzu auch meinen Bericht aus dem Jahr 2003.


Alternativ könnte man die Tour auch entgegen den Uhrzeigersinn fahren. Aber bei einem Blick auf das Höhenprofil erscheint diese Idee als nicht besonders Kräfte-Ökonomisch. Es sei denn, man will sich unbedingt den extremen Uphill von Masca hinauf nach Araza beweisen.


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Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4 Bild 5 Bild 6 Bild 7

Track

Bild 8: Die Übersichtskarte der Tour (GPS Aufzeichnung)
(Mit einem Mausklick kannst du direkt zu den Bildern springen.)

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Profil

Bild 9: Höhenprofil der Tour (im Uhrzeigersinn)

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